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    VOM SALMENBRÄU ZUM SALMENPARK

    Der Ursprung des Salmenbräu datiert auf das Jahr 1799. Franz Joseph Dietschy (1770-1842) übernahm in Rheinfelden das „Wirtshaus zum Salmen“ mit zugehörigem Braurecht. Die Gewinne aus der Bierproduktion investierte er in das heutige Salmenpark-Grundstück. Sein Sohn Alois Dietschy-Walz (1810-1858) stellte 1854 als einer der Ersten die Dampfmaschine in den Dienst seiner Brauerei.

     

    Salmenbräu Rheinfelden AG am neuen Standort

    1884 wurde die Brauerei ins heutige Salmenpark-Gelände verlegt. 30’000 Hektoliter „Rheinfelder Urbräu“ wurden im Eröffnungsjahr produziert. Ein Meilenstein war der Anschluss an die Eisenbahnlinie Basel-Brugg im Jahr 1875. Im Ersten Weltkrieg brach die Produktion auf ein Drittel ein und es dauerte rund 10 Jahre, bis sich die Salmenbräu Rheinfelden AG wieder davon erholte. 1919 wurde der Betrieb elektrifiziert und die beiden Dampfmaschinen stillgelegt. Die harten 1930er-Jahre, geprägt von Kohleknappheit, Sondersteuern und Bierpreiserhöhung, überstand das Salmenbräu dank Unternehmergeist und Durchhaltewillen. Fortan ging es stetig aufwärts.

     

    Fusion und Verlagerung

    1971 trat das Salmenbräu als Gründungspartner der Sibraholding AG bei. Fortan hiess das Salmenbräu „Cardinal“. Zwanzig Jahre später wiederum gelangte Cardinal unter das Dach der Feldschlösschen-Gruppe. 2001 wurden im „Betrieb Nord“ 39.7 Millionen Liter produziert und abgefüllt, darunter Tuborg, Carlsberg und das erfolgreiche alkoholfreie Exportbier „Moussy“. Die 118-jährige Bier-Tradition des Standorts „Salmenpark“ endete 2002 mit der Verlagerung der Produktion in die Brauerei Feldschlösschen.